Montag, 30. Januar 2012

das bild in meinem kopf

ich habe ein bild in meinem kopf. es hat lange gebraucht dieses bild zu schaffen. im laufe der zeit wurde es immer mal wieder verändert und angepaßt. es ist das bild, das ich von mir selbst habe. das bild, das mich so zeigt, wie ich gerne wäre. es ist nicht so augefallen oder sehr viel anders als die realität. weil ich mich meistens ja mag (PMS gilt nicht, das sind außergewöhnliche umstände). es ist nur so, dass dieses bild etwas hat, dass mir so oft fehlt: gelassenheit. ich wäre so gern gelassener. mir fehlt sehr oft die ruhe und die geduld. aber in meinem kopf, da bin ich die ruhe in person. da bringt mich nichts aus der bahn und mein sebstgezeichnetes ich ist unerschütterlich.
ich weiss nicht, was passieren müsste, damit ich diesem ich nahe komme. vieleicht schaffe ich es ja in den nächsten 10, 20 oder 30 jahren diesem ideal zu entsprechen und lächel irgendwann über mein hibbeliges jetzt. wer weiss?
aber es gibt etwas ganz wichtiges, dass mich die jüngste vergangeheit gelehrt hat. es gibt menschen, die verzweifelt versuchen, zu sein wie das bild in ihrem kopf. die ihr wahres nicht im mindesten akzeptieren können. und die denken, dass der richtige mensch an ihrer seite sie zu diesem menschen macht. und dann hüpfen sie verzweifelt von links nach rechts und dann wieder in die mitte, aber dummerweise schafft es niemand sie zu erden.
ich weiss nicht wie man ruhiger wird, aber ich weiss, dass nur ich veränderungen bewirken kann. niemand anderes wird mich zu dem machen was ich sein will. und auch wenn ich noch weit weg von gelassenheit bin, ich suche nicht an den falschen orten...

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